P&R-Pleite: wie funktioniert das Insolvenzverfahren

Nach dem Insolvenzantrag von Unternehmen der P&R-Gruppe herrscht bei den mehr als 50.000 Anlegern große Verunsicherung. Da noch nicht abzusehen ist, wie sich insbesondere die Insolvenzverfahren entwickeln, gilt es, Ruhe zu bewahren und die nächsten Schritte sorgfältig abzuwägen.

Insolvenzverfahren – Was Sie als P&R-Anleger wissen müssen

Was sind die ersten Schritte im Insolvenzverfahren?

Die vom Amtsgericht berufenen vorläufigen Insolvenzverwalter prüfen zunächst im Rahmen eines Gutachtens, ob die Insolvenzverfahren eröffnet werden können. Dies ist nur dann möglich, wenn bei den Gesellschaften noch ausreichend finanzieller Spielraum besteht, um den Verwalter und die Verfahrenskosten zu bezahlen. Auf der Grundlage der Gutachten der Insolvenzverwalter entscheidet das Amtsgericht München als Insolvenzgericht, ob und bei welchem der bisher insolventen Unternehmen ein Insolvenzverfahren eröffnet werden kann.

Was passiert, wenn das Insolvenzverfahren eröffnet wird?

Wenn das Insolvenzgericht die Insolvenzverfahren eröffnet, ist es die Aufgabe des Verwalters, die Forderungen der Gesellschaften einzuziehen und die Verbindlichkeiten aufzunehmen. Hierzu ist es erforderlich, dass die Anleger als Eigentümer der Container ihre Forderungen anmelden. Dies kann ich, sollte es dazu kommen, gerne für Sie übernehmen.

Gleichzeitig prüfen die Insolvenzverwalter wie viele Container an wen zu welchen Konditionen vermietet sind, und wann Zahlungen aus den Mietverträgen erwartet werden. Das gesamte Verfahren wird sich mit Sicherheit über 5-10 Jahre erstrecken.

Wieviel Geld die Anleger am Ende zurückbekommen werden, ist dabei völlig offen

Informationen des Insolvenzverwalters zur P&R Insolvenz unter www.frachtcontainer-inso.de/